Erstellung


Hier ein wenig Information zum technischen Hintergrund: Alle Panoramen werden mit Hilfe eine stabilen Statives und eines sog. Nodalpunktadapters, eines speziellen Stativkopfes, erstellt. Zum Einsatz kommt eine digitale Spiegelreflexkamera mit einem 8mm – Fisheye – Objektiv, bei höheren Auflösungen (z.B. für den Großformatdruck) stehen weitere Brennweiten von 10 – 400mm zur Verfügung.

Nach dem Erstellen der bis zu 72 Einzelbilder je Panorama wird jedes Bild aus dem Raw – in das Tiff – Format konvertiert. Optimiert werden dabei Weißabgleich, Tonwerte und Schärfe. Danach werden die Bilder an die Panorama – Software übergeben und miteinander verbunden.

Grundsätzlich verwende ich Belichtungsreihen zwischen 5 und 9 unterschiedlichen Werten, um den Dynamikumfang (der Bereich zwischen den hellsten und den dunkelsten Stellen im Bild) zu vergrößern. Dies ist nötig, um z. B. bei einem Panorama sowohl den Innenraum als auch den durch die Fenster zu sehenden Aussenraum sichtbar zu machen. Das Ergebnis ist denen normal belichteter (Einzel-) Fotos weit überlegen.

Ein Beispiel: Unten sehen Sie ein normal belichtetes Panorama eines Raumes mit vielen Fenstern. Innen stimmt die Belichtung einigermaßen, aber im Aussenbereich ist das Bild viel zu hell.

Mit der Erstellung einer Belichtungsreihe (hier 8 Stufen) “sammelt” man praktisch auch Belichtungsinformationen in den sehr hellen und sehr dunklen Bereichen.

Ineinander übergeblendet ergibt sich ein ausgewogen belichtetes und farbenfrohes Panorama.

Nach der wiederholten Optimierung der Farben und Belichtung wird der Bodenbereich per Bildbearbeitung ausgebessert, denn da stand ja das Stativ. Diese Arbeit ist je nach Untergrund mehr oder weniger aufwendig. Nach dem Konvertieren in das Jpeg – Format hat man schließlich ein Ergebnis, welches 360 x 180 Grad Blickwinkel zeigt und als Flash -, Java – oder Quicktime – Datei ausgegeben werden kann.


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